Dorschangeln: Angler und Fischer fangen gleich viel in der Ostsee

Angler und Fischer fangen in der Ostsee gleich viel Dorsch

05.01.2015
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Jetzt haben wir´s schwarz auf weiß. Die deutschen Angler und die Berufsfischer haben 2013 in der westlichen Ostsee fast gleich viel gefangen.

Das geht aus einer Studie des Thünen-Institutes für Ostseefischerei hervor. Auf das Konto der Angler gehen demnach gut 3.200 Tonnen - auf das der Fischer rund 3.240 Tonnen Dorsch.

Das sei das Ergebnis einer Hochrechnung sowie einer Telefonumfrage unter 50.000 deutschen Haushalten. Demnach bestätigen die Zahlen die Schätzungen der vergangenen Jahre.

Nun sei es wichtig, die Erkenntnisse in die Bestandsberechnungen mit einfließen zu lassen, hieß es. Die Gesamtmenge der gefangenen Fische sei erstmal unproblematisch.

Laut Studie waren 2013 gut 163.000 Angler im Schnitt 7,5 an der Ostsee zum Fischen unterwegs. Die Zahlen beziehen sich allerdings nur auf die Angler, die von deutschen Häfen aus starteten.

Insgesamt hätten sich die Fangemengen in den vergangenen Jahren nach und nach angenähert, weil die Quoten für die Berufsfischer immer weiter gesenkt worden seien.

Gleichzeitig habe die Studie gezeigt, dass die Angelfischerei ein wichtiger Wirtschaftszweig sei.