Top am Teich: Forellenangeln mit Inline-Blinkern

28.05.2018
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Forellenangeln mit Inline-Blinkern

Beim Angeln auf Meerforellen sind Inline-Blinker schon seit längerem auf dem Vormarsch. Und das aus gutem Grund. Punkt 1: Durchlaufblinker sind extrem fängig. Ein schlagendes Argument. Ihren Reizen können Forellen oft nicht widerstehen. Aber wie unterscheiden sich Inliner von herkömmlichen Blinkern und Meerforellenblinkern? Während die altbekannten Blech-Köder beim Spinnstop meist in Richtung Grund taumeln, drehen sich Inline-Blinker wild um die eigene Achse. Und genau das scheint den Fischen mächtig zu gefallen. Das Prinzip dabei ist einfach. Durchlaufblinker werden direkt auf die Schnur bzw. das Vorfach gefädelt. Eine dahinter geschaltete Gummiperle schützt den Knoten am Haken. Und damit wären wir auch schon bei Punkt 2: Weil der Inline-Blinker frei auf der Schnur läuft, können sich die Forellen im Drill nicht so leicht verabschieden. Der Blinker schiebt sich dabei auf das Vorfach und bietet dem Fisch keinen Hebel mehr.

Durchlaufblinker am Forellenteich

Was an der Küste prima funktioniert, das klappt natürlich auch am Forellenteich. Auch hier profitieren wir von den Eigenschaften der Inline-Blinker. Da wir es an diesen Seen oft mit durchschnittlichen „Portionsforellen“ zu tun haben, fallen die Durchlaufblinker in Größe und Gewicht natürlich entsprechend aus. Wobei selbstverständlich auch kapitale Regenbogenforellen solch attraktive Happen nicht verschmähen. Beispiel: Bei einer Länge von 3,5 Zentimetern wiegen Durchlaufblinker ungefähr zwischen vier und acht Gramm. Verschiedene Modelle gibt es unter anderem im Programm von Magic Trout – und zwar unter dem Namen Bloody Inliner. In puncto Köderfarbe heißt es auch beim Angeln mit Durchlaufblinkern am Forellenteich: Testen. Habt viel Spaß dabei. Dickes Petri!