Wenn´s lecker duftet - Döbel angeln

12.02.2014
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Karpfenfisch Döbel. Diese Kombination finden wir in unzähligen Kreuzworträtseln. Zu den Karpfenfischen gehören insgesamt gut 2.500 Arten. Je nach Region wird der Döbel auch als Aitel, Eitel, Alet, Knilps, Mulbe, Mülwe, Milwe oder Rohrkarpfen bezeichnet. Wegen seines großen Kopfes trägt er zudem den Spitznamen Dickkopf. Der Döbel gilt als Friedfisch, gehört aber zu den Allesfressern. Besonders im Winter, wenn sich die Döbel im Energiesparmodus befinden, sind lecker duftende Köder ein echter Trumpf. Für viele brauchen wir eigentlich nur den Kühlschrank zu öffenen. Fast alles geht: Döbel auf Frühstücksfleisch, auf Salami, auf Leberkäse oder Blutwurst. Sehr beliebt ist zudem frische Hähnchenleber. Im Sommer sind die Fische aktiver. Dann ist Döbel angeln auch mit Kunstködern sehr vielversprechend. Alternativ lassen sie sich aber auch prima mit Schwimmbrot an der Oberfläche verführen. Egal wann ihr losgeht zum Angeln auf Döbel und mit welcher Methode - denkt daran, dass Döbel extrem scheue Fische sind. Das große Stichwort heißt also: Pirschangeln.