Dorschangeln und Heilbuttangeln im Schatten der Insel Senja

10.01.2018
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Dorschangeln und Heilbuttangeln vor der Insel Senja

In diesem Norwegen Angelvideo nehmen wir euch mit in den hohen Norden – genauer gesagt, nach Sørreisa in Nordnorwegen. Das Revier liegt am Senja Sund zwischen den Lofoten und Tromsø. Senja ist Norwegens zweitgrößte Insel, die nicht nur unser Herz höher schlagen lässt, wenn es um das Angeln auf Dorsch, das Heilbuttangeln, um Steinbeißer oder Seelachse geht. Vor allem wegen ihrer beeindruckenden und sehr abwechslungsreichen Landschaft zieht Senja viele Touristen an. Aber das ist ein anderes Thema. Selbstverständlich gibt es hier am Senja Sund viele tolle Ferienhäuser speziell für Angler. Alle liegen direkt am Wasser und bieten einen traumhaften Blick auf den Fjord. Falls ihr einen Angelurlaub in Norwegen plant – alle Informationen zu unserem Ferienhaus im Sandbakken Fishing Camp findet ihr hier bei Angelreisen Hamburg. Und das Schöne an diesem Revier: Es liegt sehr geschützt.

Rute, Rolle und Schnur für Norwegen

Im Prinzip könnt Ihr eure Reise nach Norwegen mit schmalem Geschirr antreten. Zum Angeln auf große Dorsche und zum Heilbuttangeln haben wir uns eine 30-lbs-Rute eingepackt. Und zwar kombiniert mit einer mittelgroßen und kräftigen Multirolle. Kleiner Tackle-Tipp aus eigener Erfahrung: Eine gute Figur macht zum Beispiel die Balzer Adrenalin oder die Stork Havester. Finger weg von überdimensionierten „Kaffeemühlen“. Wer seine Rolle mit einer geflochten Schnur der Stärke 0,24 mm bespult, ist auf alle Fälle auf der sicheren Seite. Außerdem macht es Sinn beim Angeln in Norwegen eine klassische Pilkrute im Anschlag zu haben. Das Wurfgewicht sollte im Bereich um 200 g liegen. Dazu setzen wir auf Stationärrollen der Größe 5000 oder kleinere Multirollen.

Welche Köder kommen ans Band?

Die Frage nach dem passenden Köder für Norwegen stellt sich natürlich immer wieder. Die Antwort kurz und knapp: Auf unserer Tour im Senja Sund stand das Angeln mit Gummifischen auf Dorsch und Heilbutt an erster Stelle. Im Gegensatz zum klassischen Pilker können wir die Gummis sehr abwechslungsreich präsentieren. Mit größeren Gummifischen lassen sich die größeren Dorsche zudem gezielt ans Band locken und natürlich sinkt durch den Einzelhaken des Jigkopfes auch die Gefahr eines Hängers. Nun gibt es Gummifische fürs Angeln in Norwegen wie Sand am Meer, in unzähligen Farben und Formen. Unser Tipp: Super lief es in diesem Revier auf Gummis in Pink und Blau. Unsere Tackle-Empfehlung: Werft doch mal einen Blick auf den Racker Shad von Moby Softbaits. Eine ausführliche Ködervorstellung gibt es in diesem Video. Je nach Tiefe und Driftgeschwindigkeit haben wir unsere Shads an Jigköpfen bis maximal 350 g zum Grund geschickt. An interessanten Kanten und Plateaus im ufernahen Bereich geht es aber auch deutlich leichter. Vor allem für das Angeln auf Seelachse sollten einige Pilker in der Box jedoch nicht fehlen. Unser Favorit in Norwegen: Der S-Jigger Solvkroken.