Aalangeln: Lock den Aal

17.06.2014
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Aalangeln - Tipps & Tricks

Aalangeln mit einer verführerischen Duftspur. Aale habe einen extrem guten "Riecher". Sie sind in der Lage Nahrung über weite Entfernung zu orten. Und genau das können wir uns prima zu Nutze machen. Ähnlich wie beim Karpfenangeln legen wir uns auch beim Angeln auf Aal einen Futterplatz an. Dafür verwenden wir ein altes Kartoffel- oder Zwiebelnetz. Diese befüllen wir mit verschiedenen "Leckereien". Dazu gehören zerschnittene Tauwürmer und Maden.

Eine ganz besondere Note setzen wir beim Aalangeln mit Leberaroma. Die kleinen Fläschchen bekommt ihr im Angelladen. Mit diesem Aroma tränken wir ein kleines Stückchen Schwamm aus der Küche. An das Netz binden wir eine dicke, auf die Wassertiefe angepasste Schnur. Am oberen Ende wird eine Wasserkugel fixiert. Jetzt noch das Netz mit Steinen beschweren und am Angeplatz versenken. Die Wasserkugel dient zur Orienterung beim Anwerfen des Spots. Und natürlich versteht es sich von selbst, dass wir das Netz nach dem angeln wieder rausholen.

Köder zum Aalangeln

Welches sind die besten Köder zum Aalangeln? Als Hakenköder setzen wir bei diesem Ansitz auf Tauwürmer und Köderfische - angeboten an einer einfachen Montage. Allerdings gibt es noch viele weitere erfolgversprechende Köder zum Aalangeln.

Dazu gehören auch Schnecken, Hühnerdärme, Krabben, Maden, Bienenmaden, Krebse, Muscheln, Leber oder andere Innereien. Aale sind echte Allesfresser. Allerdings bevorzugen sie frische Kost. Entgegen der weitverbreiteten Meinung gehören Aale nicht zu den Aasfressern. Wichtig für uns Angler: Egal auf welche Köder wir beim Aalangeln setzen - wir sollten den Haken regelmäßig neu bestücken. Und mit den Klassikern Tauwurm und Köderfisch liegen wir auf alle Fälle nie verkehrt.