ABU Toby - eine Legende wird 60

26.05.2015
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ABU Toby History - Die Geschichte des Toby von ABU Garcia

Der Toby von ABU Garcia ist quasi eine Legende unter den Blinkern – ein absoluter Klassiker. Entwickelt wurde er 1955 – kurz darauf stellte ABU ihn der Öffentlichkeit vor. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Die Idee hinter dem ABU Toby: Man wollt einen Meerforellenblinker kreieren, der in seinem Laufverhalten dem kleinen Sandaal ähnelt. Da dieser auch als Tobiasfisch bezeichnet wird, lag der Name Toby natürlich nahe. Mit den ersten Praxistests war man allerdings nicht richtig zufrieden. Beim Blick auf das eigene Köderprogramm kam dann die zündende Idee. Damals gab es bereits den ABU Torsjö. Dieser Löffelblinker hatte zwei kleine Flügel, die ihm zusätzlichen Auftrieb verliehen. Und genau diese Flügel des Torsjö dienten dem damaligen Produktentwickler als Vorlage. Aus den Flügeln wurden schließlich kleine, spitze Flossen, die dem ABU Toby bis heute unverwechselbar machen. Ein neuer Blinker zum Meerforellenangeln machte sich auf, die Köderboxen zu erobern.

 

Der ABU Toby im Laufe der Jahrzehnte

Anfangs gab es den Toby lediglich in einer Farbe und zwei Varianten. Der 6 Zentimeter lange Blinker brachte es auf 7 Gramm – die 9 Zentimeter Version auf 18 Gramm. Beide Blinker waren Silber. Das sollte sich jedoch ziemlich schnell ändern. Bereits zum 15-Jährigen Jubiläum des ABU Toby gab es ihn in über 50 Farben und Größen. Zudem wurde die Palette erweitert. ABU stattet den Meerforellenblinker mit Einzelhaken und Krautschutz aus und entwickelte mit dem Toby Slim eine sehr schlanke Version. Fast selbstverständlich, dass andere Firma auf dieser Erfolgswelle mitschwimmen wollten. Recht ähnlich kommt zum Beispiel der „Odin Spoon“ von Solvkroken daher.

 

ABU Garcia – von der Uhrfabrik zum Angelgerätehersteller

Die Firma ABU wurde im Jahre 1921 an der Mörrum in Südschweden von Carl August Borgström gegründet. Seit eh und je legendär: Das Lachsangeln an der Mörrum. Anfangs stellte das Unternehmen Uhren und Taxameter her. Erst Ende der 1930er Jahre spezialisierte man sich auf Angelgeräte – vor allem auf den Bau von Multirollen. Zu den ersten Meilensteinen gehören die ABU Record und die ABU Ambassadeur. Erst 1965 folgte mit der ABU Cardinal die erste Stationärrolle. Die Firma war und ist für ihre präzise Arbeit bekannt. Selbst das schwedische Königshaus ließ sich von ABU beliefern. Der Firmenname setzt sich übrigens aus den Initialen des Gründers zusammen – August Borgström Uhrenfabrik. Im Zuge der Kooperation mit einem amerikanischen Vertriebspartner wurde das Unternehmen in den frühen 1980er Jahren in ABU Garcia umbenannt. Zu weltweitem Ruhm brachten es zudem unter anderem die ABU Conolon-Ruten und die Abumatic Kapselrollen. Erst viel später folgten dann die ABU Low Profil Baitcaster Rollen.

 

Der ABU Toby – ein echter Allrounder

Auch wenn der Toby als Meerforellenblinker entwickelt wurde, so ist er doch ein echter Allrounder. Ob beim Hechtangeln, Barschangeln, beim Hornhechtangeln oder beim Angeln am Forellensee: Der ABU Toby macht in vielen Situationen eine gute Figur. Und das mittlerweile seit Jahrzehnten. Sehr beliebt ist er zudem bei Trollinganglern, die ihn zum Schleppen auf Lachs einsetzen.

Vielen Dank für die Unterstützung an: realsreels.com