Hechtangeln mit der Segelpose

11.08.2018
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Auf Hecht mit Pose

Es ist ein echter Klassiker: Das Hechtangeln mit der Pose. Genauer gesagt, mit der Segelpose bzw. der Driftpose. Der Vorteil dieser Montage liegt eigentlich auf der Hand. Weht etwas Wind, wandert dieser spezielle „Schwimmer“ samt Köderfisch am System über den ganzen Teich. Während wir es uns im Angelstuhl oder auf der Karpfenliege bequem machen, suchen wir gleichzeitig eine große Wasserflächen ab. Und das ist das nur eine Möglichkeit, die Segelpose beim Hechtangeln effektiv einzusetzen. Ein zweite: Wir angeln mit der Pose ganz gezielt an den Hotspots. Überall dort, wo die Fische auf Beute lauern – also z.B. an Schilfgürteln oder Abbruchkanten. Diese werfen wir an und lassen unsere Montage immer wieder schön durch den heißen Bereich driften.

So wird die Segelpose montiert

Damit zum Aufbau der Segelposen-Montage. Zuerst zieht ihr einen Silikon-Schnurstopper auf die Hauptschnur. Dann die folgt die freilaufende Pose. Über den Stopper könnt ihr bestimmen, in welcher Tiefe ihr den Hechten euren Köderfisch auftischen wollt. Für unsere Montage setzen wir eine 30-Gramm-Segelpose ein. Das folgende Blei sollte etwas leichter sein, denn schließlich bringen auch Rotauge, Rotfeder, Brasse oder Makrele im Wasser ein gewisses Eigengewicht mit. Jetzt nur noch einen Wirbel montieren und das Stahlvorfach einhängen. Wir nutzen ein sogenanntes Float-Rig. Dieses ist mit einem Einzelhaken und einem Drilling bestückt. Den Einzelhaken ziehen wir in der Mitte durch den Rücken des Köderfisches. Den Drilling fixieren wir im Kopfbereich. Und nicht vergessen: Um die Fische schön in der Schwebe zu halten, müsst ihr die Schwimmblase vorher durchstechen.